Es ist ein Gnu entsprungen

Konzert mit Søren Gundermann und Thomas Strauch

14. Dezember 2024, 16 Uhr

Paul-Gerhardt-Haus in Brake, Kirchenstr. 24

Eintritt: 20€; Jugendliche unter 18 Jahren frei

Vorverkauf in der Buchhandlung Gollenstede

Wie hätte »Stille Nacht« im New Orleans der 1920er geklungen? Kann man »Es ist ein Ros entsprungen« auf westafrikanische Art spielen, und hat Bach tatsächlich einen Blues geschrieben?

Mit Klavier und Kontrabass begeben sich zwei virtuose Jazz-Musiker auf eine Reise durch die Welt alter deutscher Weihnachtslieder, die sie stilistisch vielfältig zwischen Swing, Modern Jazz, Rock und Weltmusik neu bearbeitet haben. Dabei entstehen nicht nur humorvoll schräge Versionen, über die leidenschaftlich improvisiert wird. Auch ungeahnte lyrische Qualitäten altbekannter Melodien werden freigelegt. Wenn sich dann der Kontrabass auch als vielfältiges Perkussionsinstrument erweist und das Klavier plötzlich wie eine afrikanische Harfe klingt, ist ein augenzwinkernder Blick auf das Fest der Liebe garantiert.

Søren Gundermann – Piano & Arrangements
Thomas Strauch – Kontrabass

„Wunderbarer Jazz für Herz und Hirn!“ schrieb die Thüringer Allgemeine.

Aus der Luft gegriffen: Lesung mit Hubertus Meyer-Burckhardt auf der Suche nach dem Leichten im Schweren und dem Schweren im Leichten

27.November 2024, 19 Uhr

Centraltheater Brake, Hafenstr. 1

Eintritt: Vorverkauf und Abendkasse: 28 €

Kartenvorverkauf: Centraltheater Brake, Buchhandlung Gollenstede, Abendkasse

Am 27.November kommt Hubertus Meyer-Burckhardt, bekannt durch Funk und Fernsehen, auf Einladung der Kulturförderung Brake e.V. und der Buchhandlung Gollenstede ins Centraltheater nach Brake.

Hubertus Meyer-Burckhardt ist seit vielen Jahrzehnten als TV-Produzent, Journalist, Autor und sicher vielen als vergnügter und tiefsinniger Plauderer und Gastgeber aus der NDR Talkshow bekannt. Auch moderiert er seit geraumer Zeit verschiedene Fernseh-Dokumentationen als Reisender und Erzähler durch Norddeutschland und an jedem ersten Sonntag im Montag ist er mir seiner Radiosendung „Meyer-Burckhardts Frauengeschichten auf NDR-Info  zu hören. Vielleicht haben Sie ja auch schon seine Lesungen aus den Bestsellern „Diese ganze Scheiße mit der Zeit“ und „Frauengeschichten“ erlebt und kennen ihn daher – an diesem Abend gibt es die Möglichkeit, ihn in Brake neu oder wieder zu erleben!

Veranstalter: Kulturförderung Brake e.V. und Buchhandlung Gollenstede

Chor- & Orchesterkonzert

10.November 2024, 16:30 Uhr

Braker Stadtkirche, Kirchenstr. 15, Brake

Eintritt: 18 € (Vorverkauf),
20 € (Abendkasse), Jugendliche unter 18 Jahren frei

Vorverkauf in der Buchhandlung Gollenstede

Mehr als 100 Sänger aus der Blexer und der Braker Kantorei und dem „Chor für geistliche Musik Oldenburg“, sowie 2 Gesangssolisten werden von einem symphonisch besetzten Orchester bei 3 Werken aus dem 19. Jahrhundert begleitet. Dabei wird die französische Romantik der deutschen gegenübergestellt: Der eher unbekannten „Messe de Requiem“ von Camille Saint-Saens folgen mit „Hör mein Bitten“ und „Wie der Hirsch schreit“ zwei bekannte Psalmvertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy.

 

Das Requiem wurde extra für dieses Projekt von Gebhard von Hirschhausen im vokalen Bereich und von Konzertmeister Paul Bialek im instrumentalen Bereich den hiesigen chorischen, instrumentalen und räumlichen Gegebenheiten angepasst und in eine Fassung für Solist, 2 Chöre und Orchester umgearbeitet. Der Komponist Saint-Saens versteht es, den Grundsatz „Musik ist die Dienerin der Liturgie“ zu beherzigen und trotzdem alle neuen musikalischen Strömungen seiner Zeit in seine Kompositionen aufzunehmen. So schrieb er ein musikalisch einfallsreiches und feinfühliges Requiem mit reicher Orchestrierung, bei der auch Harfenklang eine wichtige Rolle spielt. Durch seine individuelle Tonsprache bekommt der Text eine ganz eigene Aussage.

Ein Kritiker schrieb über das Requiem, dass es durch „klassische Ausgewogenheit zwischen Form und Ausdruck, Innovation und Tradition sowie anspruchsvollem Kompositionsstil und unmittelbarer Wirkung“ besteche.

Das Projekt wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Kulturstiftung Wesermarsch, der Bürgerstiftung Wesermarsch, der Kulturförderung Brake, des Fördervereins Blexen und des Ev.-luth. Kirchenkreises Wesermarsch.

Falls Sie am 10.11. keine Zeit haben, können Sie das Konzert auch bereits am 3.11. in der Garnisonkirche Oldenburg, bzw. am 9.11. in der St. Hippolyt Kirche in Blexen jeweils um 16.30 Uhr hören.

Karten bekommen Sie im VVK für Blexen im Blexer Kirchenbüro, für Brake bei der Buchhandlung Gollenstede in der Breiten Str. 8, für Oldenburg in der Buchhandlung Libretto (Theaterwall) oder über die Chormitglieder.

„Blauwasser“ von Friedrich Gerstäcker

Lesung mit Christian Kaiser und Franziska Mencz

Musik: Anke Hagenbucher, Akkordeon

24. Oktober 2024, 19 Uhr

Haus Borgstede & Becker, Breite Str. 9, Brake

Eintritt: 15 €

Vorverkauf an der Museumskasse und bei der Buchhandlung Gollenstede

Abenteuerlich geht es am Donnerstag, 24. Oktober um 19 Uhr im Haus Borgstede & Becker bei einer Lesung zu. Der Schauspieler Christian Kaiser und die Schauspielerin Franziska Mencz lesen aus dem Roman „Blauwasser“ von Friedrich Gerstäcker.

In den 1850er-Jahren gehört Gerstäcker zu den beliebtesten Abenteuerschriftstellern. Inspiriert von Robinson Crusoe war der 1816 in Hamburg geborene Gerstäcker nicht nur ein echter Abenteurer und Weltenbummler, sondern auch vielfach auf See unterwegs und einer der ersten Seeschriftsteller des deutschsprachigen Raumes. Mit Christian Kaiser und Franziska Mencz konnten zwei hochkarätige Kunstschaffende für die Lesung gewonnen werden. Beide sind vor allem mit dem Theater Bremen und dem Bremer Kriminaltheater verbunden. Für die musikalische Untermalung sorgt Anke Hagenbucher, Akkordeon.

Die Lesung wird veranstaltet vom Schifffahrtsmuseum Brake in Kooperation mit der Kulturförderung Brake und wird gefördert durch die Oldenburgische Landschaft mit Mitteln der Regionalbanken.

Schlagerabend mit Caroline Kiesewetter und Rainer Moritz

30. September 2024, 19 Uhr

Haus Borgstede & Becker des Schifffahrtsmuseums, Breite Str. 9, Brake

Eintritt: 18 €

Vorverkauf bei der Buchhandlung Gollenstede und im Haus Borgestede in Brake

Ist der Schlager ein künstlerisch minderwertiges Produkt? Dieser Frage geht der Leiter des Hamburger Literaturhauses intensiv literaturkritisch nach. Aber auch aus persönlichen Gründen befasst er sich mit diesem Thema. Er ist bekennender Schlagerfan seit frühester Kindheit. Diese Tatsache bezeichnet er in seinem 100-Seiten-Reclam-Büchlein „Schlager“ schlicht als „Ekelfaszination“. „Der Schlager beleidigt, und wer dauerhaft beleidigt wird, kann irgendwann nicht mehr davon lassen, sich den Ursachen der Beleidigungen hinzugeben“, so der Literaturkritiker und Essayist. Drei bis vier Minuten habe ein Schlager in der Regel Zeit, um einen Sachverhalt zu erläutern. „Da muss man schnell auf den Punkt kommen“, sagt Moritz.

Die Schlagerreise, schön abgerundet durch Caroline Kiesewetters Live-Gesang, führt dann auch durch sämtliche Epochen, während die humorig-trockenen Ausführungen von Rainer Moritz das Publikum an vielen Stellen zu Lachtränen animieren werden. Etwa, wenn er Howard Carpendales Hit „Deine Spuren im Sand“ grammatikalisch beleuchtet. Oder wenn er den Schlager „Ein Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews als „ein völlig verlogenes Lied“ bezeichnet – und diese Aussage mit handfesten Argumenten untermauert.

Die Hamburger Schauspielerin Caroline Kiesewetter, bekannt durch viele Fernsehrollen, gehört zum Ensemble des Ohnsorgtheaters.

Konzert – Music for a While

Songwriting aus fünf Jahrhunderten mit Julia Hagemann und Annette Cieslinski

14. September 2024, 19 Uhr

Fischerhaus, Mitteldeichstr. 34, Brake

Eintritt: 18 €, Jugendliche unter 18 Jahren frei

Vorverkauf bei der Buchhandlung Gollenstede in Brake

Eingefasst von herzzerreißenden englischen Songs aus dem 16. Und 17. Jahrhundert, vagabundieren Julia Hagemanns Lieder irgendwo zwischen Chanson, Kabarett und Kunstlied. Zusammen mit Annette Cieslinski am Klavier singt sie viele kleine Liebeserklärungen an die Welt – mit all ihren Geschicken und Missgeschicken:

  • Wie fühlt man sich, wenn man beim Heben des Theatervorhangs merkt, dass man die Hauptrolle in einem Stück hat, das man nicht kennt?
  • Was bringt Rentner dazu, direkt nach dem Herzinfarkt in den Himalaya zu reisen?
    Wie hält man Rosalinde davon ab, sich permanent unerbeten aufzuopfern?
    Wie viel Geld ist „genügend“?
  • Wo liegt die Schönheit weinender Frauen?
  • Und wieso fliegt ein dreijähriges Kind mit zerzausten Haaren über der Braker Innenstadt herum? (Es ist uns nicht bekannt, wie viele Lieder es gibt, die an der Unterweser spielen, aber dies ist eins davon.)

Die Künstlerinnen garantieren nicht, dass es endgültige Antworten gibt, werden sich aber mit Hingabe diesen Fragen widmen.

Nach langjähriger Suche fand Julia Hagemann in Annette Cieslinski endlich eine Pianistin, die ihren Ansprüchen genügte und bereit ist, sich seit 2017, zwischen Bayern und Emsland pendelnd, selbstlos und mutig der gnadenlosen Probendisziplin der Sängerin zu unterwerfen und seitdem versucht, herauszubekommen, was mit „Mehr so fffffuppp!“ eigentlich gemeint ist.

Konzert – die goldenen Zwanziger

mit Elisabeth und Gebhard von Hirschhausen

18. August 2024, 18 Uhr

Schifffahrtsmuseum,
Haus Borgstede & Becker,
Breite Str. 9, Brake

Eintritt: 12 € (Vorverkauf),
14 € (Abendkasse)

Vorverkauf bei der Buchhandlung Gollenstede

Das Duo von Hirschhausen entführt die Besucher in die goldene Zeit der zwanziger bis fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts, und wir erleben Evergreens aus diesen Zeiten.

Lesung mit Stefan Krücken

17. Februar 2024, 19 Uhr

Schifffahrtsmuseum Brake,
Haus Borgstede & Becker,
Breite Str. 9, Brake

Eintritt: 16 €, Jugendliche unter 18 Jahren frei

Kartenvorverkauf: Schifffahrtsmuseum Brake, Buchhandlung Gollenstede, Abendkasse

Am 17. Februar findet eine interessante Lesung mit dem Verleger des Ankerherz Verlages Stefan Krücken im Braker Schifffahrtsmuseum statt. Stefan Krücken hat Interviews und Gespräche mit Kapitänen geführt, die in extrem schwierigen Situationen waren und Entscheidungen treffen mussten. Er zieht dazu auch Parallelen zu Situationen im normalen Leben, in denen man ja auch oft minutenschnell eine Entscheidung treffen muss. Für Krücken sind das Helden auf See!